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GF - Rundschau vom 03.02.2005
Moorbuchweizen und tausende von Schafen
Großer Einsatz für's Dorfbuch - eine Zwischenbilanz
"Über Stüde gibt es wirklich sehr wenig in der einschlägigen Litera- tur," bedauert Reinhard Schulze, der mit seinem Großeinsatz am Computer sozusagen als Schriftführer und Archivar für Informationen über den Heimatort fungiert.
5 - 14 engagierte Bürger treffen sich seit fast 3 Jahren regelmäßig einmal im Monat - und schon auch einmal in kleinerer Formation zwi- schendurch, um der Geschichte des Dorfes nachzuspüren.
In einer Ortsratssitzung 2001 kam der Gedanke auf und seitdem wird von den Bürgern, die größtenteils noch keine Rentner sind, jede freie Minute zur Recherche eingesetzt.
"Starthilfe gab uns der ehrenamtliche Kreisarchivpfleger Ernst-Eberhard Hempel u. auch Christian Lampe (Wilsche) vom Kirchenkreis- amt sind wir dankbar. Er ist ein hervorragender Sütterlin-Überset- zer," sagt Bernhard Kracht, der mit seiner Frau Marion an entschei- dender Stelle mitwirkt. "Auch Hertha Bock, die unserer Gruppe ange- hört, versteht sich auf Sütterlin," ergänzt Schulze "u. Harry Sarnow wird mehrere Texte verfassen."
Ortsbürgermeister Wolfgang Wöckener zeigt durch gelegentliche Anwe- senheit Interesse. Die Gemeinde Sassenburg hat auch mit einem abge- sprochenen Etat die Vorfinanzierung des Projekts übernommen. Kleinere Beträge wurden auch von der LandE und der Sparkasse GF-WOB beigetragen, deren Werbung natürlich mit Logo im Buch erscheinen wird.
Die Gruppe geht ihre Aufgabe inzwischen immer professioneller an: Frau Dr. Kroker hielt ein Tagesseminar über Wege der Gestaltung von Chroniken und einige Mitglieder durchforschten u.a. das Staatsarchiv in Hannover.
Bis jetzt ist Stüde’s Geschichte bis 1900 – einschl. der im Barock beginnenden Schulgeschichte - auf 49 eng beschriebenen Seiten in einem schönen Modell schon fein säuberlich aufgefädelt. Jetzt wird noch Stüde’s Vereinsgeschichte bis hin zum beliebten Heidemarathon genau durchleuchtet werden.
Für Beiträge jeglicher Art, insbesondere auch Fotos, wäre das Team dankbar.

Marita Schaal