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GF - Rundschau vom 05.07.2007
Quellen der Vergangenheit nun im Museum Steinhorst
Restexemplare der Stüder Ortschronik erhältlich
Wolfgang Wöckener (li.) und das Chronik-Team übergaben Dokumente und Zeugnisse an Wolfgang Böser (3.v.li.) und Ernst-Eberhard Hempel (hinten, 3.v.re.) Wer sich für die Geschichte des Ortes Stüde interessiert, hat noch die Möglichkeit, eines der 250 Chronikexemplare der Erstauflage vom Oktober 2006 zu kaufen. Sie sind bei Ortsbürgermeister Wolfgang Wöckener, Bernhard Kracht, Reinhard Schulze oder der Gemeindeverwaltung in Westerbeck für 9,90 Euro erhältlich.
Das Material, aus dem die Chronik u. a. erstellt wurde, hat eine Delegation des Stüder Ortsrats jüngst an Wolfgang Böser, Leiter des Schulmuseums in Steinhorst, u. Kreis- archivpfleger Ernst-Eberhard Hempel übergeben. Zeugnisbücher oder Straflisten befinden sich nun im Schulmuseum.
Das gesamte Material sei über vier Jahre von acht Bürgern zusammengetragen worden und gebe einen interessanten Einblick in die Stüder Dorfgeschichte, erklärte der Ortsbürgermeister anlässlich der Übergabe.
Die ältesten Dokumente sind mehr als 100 Jahre alt - so ein Rezess von 1845, der die Gemeindeteilung im Großen Moor bestimmt, oder Schulunterlagen von 1886. "In den Schulchroniken, Straflisten oder Verzeichnissen wird vor allem das Alltagsleben von damals dokumentiert", erklärte Bernhard Kracht, der gemeinsam mit Reinhard Schulze maßgeblich an der Chronik beteiligt war.
An Schulmuseum und Kreisarchiv übergeben wurde das Material, weil..alles nicht mehr privat archiviert werden konnte. Die Zeugnisse der Vergangenheit können nach Terminabsprache von Stüder Bürgern kostenlos eingesehen werden.

Von Burkhard Ohse