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ALLER - Zeitung vom 20.02.2008
Dorfgeschichte(n) zur 444-Jahr-Feier
Eifriges Team um Reinhard Schulze und
Bernhard Kracht erarbeitet eine Festschrift
Materialberge: Was in die Festschrift kommen soll, wandert ausnahmslos über RS Schreibtisch (Photowerk – til) (til) Pünktlich zur Jubiläumsfeier im Sept. soll sie fertig sein: die Festschrift zum 444-jährigen Bestehen Stüdes. Dafür sorgt ein eifriges Team um Reinhard Schulze und Bernhard Kracht. Sie schrieben auch schon das 2006 erschienene Dorfbuch und sind auf ein Neues voller Motivation, ein ansehn- liches Stück Dorfgeschichte(n) zu Papier zu bringen.
“Die Festschrift wird natürlich nicht den Um- fang des Dorfbuches haben“, bekräftigen Schulze und Kracht. Das Dorfbuch sei als Chronik gedacht gewesen, die geplante Festschrift solle eher die Gegenwart wider- spiegeln. “Und Dopplungen sollen natürlich vermieden werden“, sagen beide. Obgleich die Festschrift einiges enthalten solle, “was beim Dorfbuch leider vergessen wurde“. Allzu viel verraten wollen die beiden Herren allerdings noch nicht.
100 Seiten sind zu füllen
Der Festablauf ist natürlich in der Schrift enthalten, ebenso zahlreiche Gruß- worte von Vereinen und Politikern. 100 Schwarzweiß-Seiten wollen Schulze, Kracht und ihr Team füllen. Da muss selbstverständlich noch einiges mehr rein, als nur Grußworte und ein Programm.
Die Stüder sind gefragt
Außergewöhnliche Hobbys werden in der Festschrift vorgestellt: Stricken, Malen, Schnitzen, Häkeln und Armbrust-Schießen. “Wir haben schon sehr viele Inter- views mit unseren Mitbürgern geführt“, verrät Kracht, “und es werden bestimmt noch einige mehr.“
Dann bleiben aber immer noch viele Seiten ungefüllt, was geschieht mit denen? “Da sind die Stüder dann selbst gefragt“, sagt Schulze. Sie sollen Geschichten u. Gedichte, gerne auch auf Plattdeutsch, beitragen.
Auch alte Fotos sammelt das Festschrift-Team. “Es werden aber nur wenige abge- druckt“, sagen die bei den schon jetzt. “Wir müssen ja an die Kosten denken.“ Die Festschrift werde nämlich komplett in Heimarbeit hergestellt. Zunächst sind 100 Exemplare angedacht. “Das wird aber wohl kaum ausreichen“, wissen Schulze und Kracht schon jetzt.