GF - Rundblick vom 23.03.2008
Neue Dorfgeschichte(n) zum 444-jährigen
Eifriges Team erarbeitet 100 Seiten
starke Festschrift
444 Jahre Stüde: Für das Festwochenende im September hat sich das Organisationskomitee allerhand einfallen lassen. Bis dahin soll natürlich auch die Festschrift fertig sein (Photowerk) Pünktlich zur Jubiläumsfeier im September soll sie fertig sein: die Festschrift zum 444-jährigen Bestehen Stüdes. Dafür sorgt ein eifriges Team um Reinhard Schulze und Bernhard Kracht.
Sie schrieben auch schon das 2006 erschienene Dorf- buch und sind jetzt auf ein Neues voller Motivation, ein ansehnliches Stück Dorfge- schichte(n) zu Papier zu bringen.
“Die Festschrift wird natürlich nicht den Umfang des Dorfbuches haben“, be- kräftigen Schulze u. Kracht. Das Dorfbuch sei als Chronik gedacht gewesen, die geplante Festschrift solle eher die Gegenwart widerspiegeln. “Und Dopplungen sollen natürlich vermieden werden“, sagen beide. Obgleich die Festschrift einiges enthalten solle, “was beim Dorfbuch leider vergessen wurde“.
Allzu viel verraten wollen die beiden Herren allerdings noch nicht. Der Fest- ablauf ist natürlich in der Festschrift enthalten, ebenso wie zahlreiche Gruß- worte von Vereinen und Politikern. 100 Schwarzweiß-Seiten wollen Schulze, Kracht und ihr Team füllen – da muss selbstverständlich noch einiges mehr rein, als nur Grußworte und ein Programm.
So werden auch außergewöhnliche Hobbys vorgestellt: Stricken, Schnitzen, Häkeln, Malen u. Armbrust-Schießen. “Wir haben schon sehr viele Interviews mit unseren Mitbürgern geführt“, verrät Kracht, “und es werden bestimmt noch einige mehr.“
Dann bleiben aber immer noch viele Seiten ungefüllt, was geschieht mit denen? “Da sind die Stüder dann selbst gefragt“, sagt Schulze. Sie sollen Geschichten und Gedichte - gerne auch auf Plattdeutsch - beitragen.
Auch alte Fotos sammelt das Festschrift-Team. “„Es werden aber nur wenige abgedruckt“, sagen die beiden schon jetzt. “Wir müssen ja an die Kosten denken.“
Die Festschrift werde nämlich komplett in Heimarbeit hergestellt. Zunächst sind 100 Exemplare angedacht. “Das wird aber wohl kaum ausreichen“, wissen Schulze und Kracht schon jetzt.