Die Sassenburg vom 27.09.2008
444 Jahre Stüde
Die Stüder Bürger haben wieder einmal alles gegeben u. an einem Strang gezogen, um das 444 Jahr Jubiläumsfest am 6. und 7. September zu einem unvergesslichen Fest zu machen. Gemeinsam sind wir stark war das Motto. Der ganze Ort war herausgeputzt für dieses Fest. Zeltverleih Harald Henze hatte das größte Zelt seiner Geschichte aufgebaut.
Am Samstagmittag trafen sich dann alle Vereine zu einem einmaligen bunten Festumzug durch alle Straßen des Ortes.
Angeführt vom Gemeindebürgermeister Volker Arms, Orts- bürgermeister Wolfgang Wöckener, Dirk Behrens und dem Stüder Ortsrat folgten in bunter Reihenfolge Schützen- verein, DRK, Landfrauen, Feuerwehr, Fanfarenzug, Musikzug Hankensbüttel, Imker, Angler, FSG Eiche Stüde, Marathon Verein, Sozialverband, Seniorenplan- wagen gezogen von Henning Bock’s Oldtimertrecker, Kindertreff, Doppelzentner Brothers, Kartodrom und die Bauwagencrew.
Nach der Kranzniederlegung am frisch renovierten Ehrenmal und einem Verpflegungsstop unter den Eichen ging es auf den Dorfplatz, wo die Veranstaltung von Ortsbürgermeister Wolfgang Wöckener in herzlicher und routinierter Form eröffnet wurde.
Der Kinderchor der Grundschule Grußendorf ließ die Herzen der zahlreichen Zuschauer erweichen. Auch Gemeindepastor Gerald Petzold lobte in seinem Kurz- gottesdienst den Zusammenhalt und die Hilfsbereit- schaft der Bürger seines Lieblingsortes Stüde.
Der Samstagnachmittag war gefüllt mit zahlreichen Darbietungen von Vereinen und Privatpersonen.
Die Feuerwehren aus Grußendorf u. Stüde stellten in einer sehr realistischen Einsatzübung eine spekta- kuläre Rettungsaktion nach.
Torwandschießen, Wettmelken, Geschicklichkeitsspiele, Hüpfburg, Angelwettbewerb u. a. Aktivitäten ließen keine Langeweile aufkommen. Adolf Gäckle präsentierte sich mit seinen Modellflugzeugen, genau wie Adolf Müller mit seinen zahlreichen Taubenzüchter-Auszeich- nungen, ebenso Dieter Werner mit seinem interessanten Imkerstand.
Das Chronikteam um Reinhard Schulze zeigte die Erfolge ihrer jahrelangen Arbeit und verteilte die umfang- reiche und gelungene Festschrift, in der sich viele Bürger wiederfanden.
Derweil konnten sich die Besucher an der reichhaltigen und schmucken Kaffeetafel der Landfrauen und der DRK Damen erfreuen. Eine besondere "444- Jahres-Torte" backte Angela Kugel, die dann auch sehr schnell ver- zehrt war.
Am Abend sorgte die Recover Band bis in die frühen Morgenstunden für eine super Stimmung. Durch die mediterranen Temperaturen hielten sich auch viele Gäste unter der wunderschönen Eiche zu einem Plausch, auf dem Dorfplatz auf.
Die eingesetzte Nachtwache kam schließlich auch noch zum Einsatz, als Störenfriede den Blumenwall auf dem Dorfplatz zerstören wollten.
Am Sonntagmorgen beim Bürgerfrühstück übermittelten dann die Landtagsabgeordneten Ingrid Klopp und Klaus Schneck nette Grußworte, ebenso Gemeindebürgermeister Volker Arms, der in seiner humorvollen Rede den typi- schen Stüder Bürger charakterisierte: Er müsse in mindestens 10 Vereinen sein und entweder 1,90 groß oder 2 Zentner schwer sein, so Arms. Zahlreiche Gäste aus Kommunalpolitik und Wirtschaft fühlten sich in dieser netten Atmosphäre sehr wohl und genossen Früh- stück und Freibier.
Das Zelt war von den Land- u. DRK-Frauen mit 84 Heide- pflanzen der Gärtnerei Stahnke-Dettmer liebevoll ge- schmückt.
Peter Dettmer und Andre Bischoff nahmen dann auch die Siegerehrung des diesjährigen Vorgartenwettbewerbs vor. Es gewann Helga Wöckener, gefolgt von Petra Wichorski und Erika Weidemann für die schönsten Vor- gärten im Ort.
Beim Wettmelken des Marathon Vereins gewannen Jörg Jacobs, Bärbel Bethge, Nick Weidemann u. Luisa Bethge. Alle durften tolle Preise mit nach Hause nehmen.
Eine Powerpoint Präsentation des Chronik Teams zeigte bereits Bilder des gestrigen Umzuges und eine Über- sicht der Sponsoren.
Das Volksfrühstück mit 280 Plätzen war bereits im Vorfeld innerhalb einer Woche ausverkauft. Bei Blas- musik, Leberkäs’ und anschließender Kaffeetafel fühl- ten sich die Gäste so wohl, dass das Fest bis in die späten Abendstunden ging.
Am Montagmorgen um 08:00 Uhr standen dann 15 Helfer inklusive Bürgermeister zum Aufräumen und Abbauen des Zeltes bereit und in einer Rekordzeit von 5 Stunden war der Dorfplatz wieder sauber.
Ein großer Dank gilt allen Helfern, mitwirkenden Vereinen und Privatpersonen, sowie allen Sponsoren und natürlich allen Gästen, die zum Gelingen dieser Jubiläumsfeier beigetragen haben.

Friedhelm Weidemann